14 Juli 2014 - 04:02
Der US-Kongress läßt vor einer Vereinbarung zwischen Iran und der G5+1 die Muskeln spielen

Je näher mit dem 20. Juli das Ende der vorläufigen Vereinbarungen zwischen Iran und den Mitgliedsländern des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland - rückt, um so stärker bedrängt der US-Kongress Präsident Obama mit seinen eigenen Erwartungen an ein endgültiges Abkommen im Atomkonflikt.

344 Abgeordnete des Repräsentantenhauses - also fast 80 Prozent des Unterhauses - haben Präsident Obama einen Brief geschrieben, in dem es heißt, er täte klug daran, auf die Abgeordneten zu hören, wenn er die Absicht haben sollte, als Teil dieses Abkommens die gegen den Iran verhängten Sanktionen aufzuheben. Gleichzeitig reichten zwei Hardliner-Senatoren ein Gesetz ein, wonach auch Präsident Hassan Rohani und das iranische Revolutionsoberhaupt, Ayatollah Ali Khamenei mit Sanktionen belegt werden sollen.